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Nauen unterwegs - 5 Tage unterwegs mit dem A2

Der Start in eine erfolgreiche Woche

Über 200 Schüler, 20 Lehrer, 10 Klassen und 5 Lagerhäuser nahmen am grossen Projekt „Nauen unterwegs“ teil. Mit grosser Vorfreude trafen sich alle Klassen an unterschiedlichen Zeiten am Rüti Bahnhof. Somit begann die abenteuerliche Woche.

Nauen unterwegs

Montagmorgen. Mit viel Elan kamen die Schüler der Klasse A2 in Rüti an. Einstweilend auf den Zug gewartet wurde, plauderte man noch. Während der Fahrt herrschte eine tolle Stimmung, und es freuten sich alle auf die anstehende Woche. In Flüelen angekommen ging`s mit einem Postauto, welches Wifi hatte, weiter bis nach Seedorf. Dort angelangt begann die Reise.

Zu Fuss lief die Klasse dem See entlang bis zum Anfang des Aufstieges. 800 Steintreppen weiter oben wartete die erste Pause aufs A2.

Nauen unterwegs

Nach dem Lunch wanderten sie mit voller Energie weiter den Berg hinauf. Oben angekommen empfing die Klasse eine wundervolle Aussicht auf den Vierwaldstättersee. Wenig später traf man das B2. Der Abstieg war für viele Schüler sehr streng. Weiter unten ruhten sie auf dem Schwurplatz aus.

Mit dem Schiff fuhr das A2 bis nach Gersau. Dies war eine schöne Fahrt mit guter Aussicht auf den See. In Gersau angekommen war die Reise für die Mädchen vorerst zu Ende, denn sie fuhren mit einem kleinem Bus ins Lagerhaus. Die Knaben hingegen hatten auf dem Spielplatz ihren Spass des Lebens. Sie amüsierten sich wie kleine Kinder. Als die Jungs auch noch ankamen, hatten die Mädchen schon lange geduscht und sich eingerichtet.

Nauen unterwegs

Einige Zeit später traf die Klasse B1 im Lagerhaus ein. Miteinander wurden noch vor dem Abendessen Volleyball und andere Spiele gespielt. Bald gab es dann auch schon die leckere Lasagne, auf welche alle gewartet haben. Am Tisch unterhielt man sich prächtig über den erlebnisreichen Tag. Die Ämtli wurden verteilt und alle begannen mit ihren Aufgaben. Nach der Arbeit kam dann auch wirklich das Vergnügen.

Gemeinsam trieben beide Klasse viel Sport, obwohl sie schon den ganzen Tag Bewegung gehabt hatten. Alle hatten Spass und es entstand ein guter Zusammenhalt zwischen den beiden Klassen.

Nauen unterwegs

Am späten Abend feierten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam den Geburtstag von Herrn Sigrist. Als Dessert standen köstliche Tortenstücke bereit. Ein grosses Dankeschön auch an Frau Ruoss, die Köchin, welche alles mit viel Liebe zubereitet hatte.

Der Tagesrückblick in den Klassen fand kurze Zeit später statt. Danach waren alle todmüde und die Bettruhe war verdient. Doch für viele hiess Bettruhe so viel wie im Bett plaudern und Unsinn treiben.

Somit ging ein erfolgreicher Tag zu Ende.

 

Lara & Pascal



Gemütlicher Aufstieg, riskanter Abstieg

Mit viel Motivation, trotz manchen Muskeln, die bei den einen mehr, den andern weniger spannten, starteten wir unsere Route mit dem Ziel Zivilschutzanlage in Cham. Die Klasse A2 startete somit den zweiten Wandertag.

Nauen unterwegs

Nach einer gut überstandenen ersten Nacht erledigten die ersten Schüler bereits ihre Ämtchen, die einen konsequenter wie die anderen. Wie in den nächsten Tagen mussten alle bei dem Hausputz sowie den Toiletten und Duschen mithelfen, sodass die Klasse A2 pünktlich in mehreren Gruppen auf die Gondel von Gschwend bis Rigi Scheidegg flitzen konnten. In 4 Fuhren wurden die Schüler auf engem Raum in einer winzigen Gondelkapsel hinauf geführt. Während der Wanderung packte die Schülerinnen und Schüler die Singlust, bis ihnen die Puste ausging. Bis dahin war die Klasse schon in 4 Kantonen gewesen: Zürich, St. Gallen, Schwyz und Uri. Sie wanderten über Stock und Stein, über Felder und Weiden bis der Aufstieg zum Rigi kam und sie tapfer neben der Zahnradbahn, respektive Rigibahn wandern durften. In der Ferne entdeckten die schnelleren Schüler die Klasse A3, welche wir knapp verpassten.

Nauen unterwegs

Oben angekommen genosssen wir miteinander unser Sandwich. Herr Lienhard hielt sein Versprechen und spendierte gewissen Schülern, welche eine spezielle Leistung erbracht hatten, ein Glace. Währenddessen fanden viele aus der Klasse Freude an dem unterhalb liegenden Spielplatz und verbrachten dort den Rest der Mittagspause auf dem Trampolin und der Rutschbahn.

Nachdem alle die Schuhe montiert und gut gebunden hatten, versammelten wir uns für den Abstieg. Der Abstieg bertrug 600 Höhenmeter. Erstaunlicherweise entwickelten ein paar Schüler verschiedene Strategien, dem unangenehmen Abstieg möglichst ein Ende zu setzen, wie zum Beispiel hinunter zu springen, den Rückwärtsgang einzulegen und so weiter. Somit betrug der Vorsprung von den ersten bis zu den letzten Personen etwa 15 Minuten. Der Abstieg war trotz all den guten Tricks steinig, rutschig, schmal und steil, aber alles in allem war es ein schöner Abstieg.

Nauen unterwegs

Der nächste Halt war auf der Seebodenalp, dort konnten wir wieder mit einer Gondel in Richtung Küssnacht am Rigi fahren. Von dort aus nahm die Klasse den Bus nach Rotkreuz Bahnhof, wo sie den Zug nach Cham nahmen. Dort angekommen spazierten alle miteinander den letzten Abschnitt bis zum Bunker, welcher unterhalb des Feuerwehrgebäudes in der Nähe des Flusses Lorze lag.

Wenig später war auch die Klasse C1/2 angekommen, mit der sie den Abend und die Nacht verbrachten. Ungeduldig warteten schon die ersten Mädchen, bis ihre Kolleginnen fertig geduscht hatten, denn es hatte nur wenig Platz in der Dusche, und die Knaben und die Lehrpersonen wollten auch noch duschen und somit drängte die Zeit.

Nauen unterwegs

Vor dem Abendessen hatten alle Schüller und Schülerinnen Zeit, um sich einzurichten und Spiele zu spielen. Später als erwartet gab es dann Penne mit Tomatensauce und wer noch wollte, konnte am Salatbuffet zugreifen. Wobei eine Schülerin die Begegnung mit einer Nacktschnecke machte.

Die Lehrer entschieden dass es kein von Schülern organisiertes Abendprogramm gibt, sondern die Schüler den Abend im Chamer Park am See geniessen durften. Im Laufe des Abends bildeten sich 3 Gruppen: Fussball, Frisbee und die, die den Abend genossen. Total begeistert kehrten alle heil zum Bunker zurück, wo auch schon bald Nachtruhe herrschte, die aber nicht lange hielt. Denn einer der Jungs demolierte eine Lampe, sodass die Knaben des A2 aus Sicherheitsgründen zu den Jungs des C1/2 evakuiert werden mussten. Das war aber noch nicht alles! Die Lüftung war aus unerklärlichen Gründen ausgefallen, weswegen der Anlagewart zu später Stunde noch geholt werden musste. Gott sei Dank konnten alle problemlos schlafen.

 

Simon & Eliane



Ahoi! Volle Fahrt voraus

Am Mittwoch war der volle Wasserspass garantiert. Gemeinsam mit der Klasse AB3 fuhr die Klasse A2 in verschiedenen Gummibooten die Reuss hinunter. Es wurde eine ganz schön rutschige Angelegenheit!

Nauen unterwegs

Am Mittwochmorgen nach dem Morgenessen erblickte die Klasse A2 nach einer dunklen Nacht im Bunker wieder das Tageslicht. Jetzt ging es los zum Bahnhof Cham. Die Klasse A2 nahm den Zug nach Gisikon-Root. Im Zug trafen sie auf die Klasse AB3, mit welcher sie gleich zum Fluss gingen.

Am Fluss erwarteten sie mehrere Guides, welche ihnen alle Instruktionen durchgaben. Die Gruppeneinteilung wurde gemacht und die Klassen wurden mit Schwimmwesten und Paddeln in die Boote gepackt. Das Abenteuer ging los! Auf den Booten wurden Spiele gespielt, gesungen, im Fluss gebadet und es wurde viel gelacht. Nach 2.5 Stunden kamen sie in Ottenbach am Ufer an. Dort assen sie gemeinsam mit der Klasse AB3 zu Mittag.

Nauen unterwegs

Kurz darauf verabschiedete sich Herr Lienhard, der die Klasse A2 die ersten drei Tage begleitet hatte. Noch 1 Stunde war die Klasse A2 von ihrem Ziel entfernt. Die Wanderung zum Lagerhaus war dennoch sehr anstrengend und brachte viele nach einem entspannten Tag noch einmal zum Schwitzen.

Um ca. halb vier Uhr erreichte die Klasse A2 das Pfadiheim in Affoltern am Albis. Die Klasse B2 erwartete sie schon sehr freudig. Herr Brazerol und Frau Ritler trafen schlussendlich auch ein. Herr Brazerol begleitete nun die Klasse A2. Alle besetzten ihre Zimmer, richteten sich ein und gingen duschen.

Nauen unterwegs

Bis es Abendessen gab wurde Fussball oder Frisbee gespielt und einige Ämtchen erledigt. Zum Abendessen gab es Stocki mit Voressen, was ziemlich gut ankam. Herr Peschke musste sogar noch ein zweites Mal Stocki machen. Kurze Zeit später gab es noch Dessert: eine Quarkcrème mit frischen Erdbeeren! Nach dem Abendessen musste die Gruppe gelb den Abwasch erledigen. Die anderen Schüler hatten bis viertel nach acht Freizeit und beschäftigten sich draussen mit verschiedenen Spielen wie Volleyball. Um viertel nach acht erklärte ein Schüler namens Luka allen die drei Challenges. Die Challenges waren: Schätzfragen, Flachwitze und 1-Gedanke Challenge. Die 1-Gedanke Challenge besteht daraus, dass ein Schüler ein Überbegriff wie zum Beispiel Farbe sagt und dann alle anderen sich eine Farbe aufschreiben müssen. Wenn zwei oder mehr Schüler die gleiche Farbe haben, gibt es für sie einen Punkt. Es machte allen grossen Spass und es wurde viel gelacht! Der Schüler Walter gewann schlussendlich alle Challenges. Am späten Abend musste noch aufgeräumt werden und die Lehrer schickten die Schüler um 22 Uhr ins Bett. Was nicht hiess, dass sie schliefen!

 

Séverine & Sinja



Die Grosse Challenge

Bei einer strengen Velotour mit vielen Anstiegen wurde die Klasse A2 stark gefordert. Beim Bahnhof Rotkreuz gab es eine willkommene Pause und einen Zwischenfall.

Nauen unterwegs

Nach einer schlaflosen Nacht erwachten alle unerwünscht früh auf. Herr Schweiter und Frau Hüsler kamen in die Zimmer und riefen die Schüler/innen zum Frühstück. Das „Zmorge-Team“ hatte ihre Aufgabe super erledigt und alle genossen ein reichhaltiges Mahl. Das Haus wurde geputzt von den Schülern und Schülerinnen und so verlassen wie vorgefunden. Nachdem die Rucksäcke auf die Velos gepackt waren, hielt Frau Waldis eine kleine Rede über die Sicherheit und die Regeln beim Velofahren.

Nauen unterwegs

Der Anfang der Fahrt war noch ziemlich gemütlich, da das Lagerhaus weiter oben war und die Klasse nach unten fahren konnte. Alle genossen die Landschaft und man konnte miteinander fahren, hintereinander oder zu zweit nebeneinander. Das Gepäck war nicht das grösste Problem, denn es war sehr erleichternd für den Rücken, doch beim Hinauffahren merkte die Klasse die Last in den Beinen. Das Problem war, dass das Velo keine gute Schaltung hatte. Die Klasse nervte sich, dass man nicht in einen kleinen Gang schalten konnte und die Fahrräder keine Federung hatten. Darum wurde der Aufstieg auch so streng und fast alle mussten das Velo stossen.

Nauen unterwegs

Nach zwei Stunden kam die Klasse am Bahnhof Rotkreuz an. Frau Waldis spendierte den Jugendlichen ein Glace und alle waren erleichtert, da die Pause direkt neben dem Kiosk stattfand. Die Geschichte ging leider nicht so gut weiter, da eine Klassenkameradin schlecht atmen konnte und sie schliesslich das Lager im Krankenhaus beenden musste. Nach der langen Pause ging es zurück auf die Velos. Da der Weg nicht mehr so lang war, fuhr die Klasse fast ohne Halt zum Lagerhaus hinauf.

Nauen unterwegs

Im Lagerhaus angekommen traf die Klasse A2 auf die Klasse A3. Alle waren erleichtert, dass man duschen konnte. Doch es gab nur wenige Duschen. Bis alle oben angekommen waren, waren die einen schon fertig mit Duschen und ruhten sich in den Zimmern aus oder erkundeten das Haus. Alle Schüler und Schülerinnen waren sehr hungrig und warteten auf das Nachtessen. Es gab leckere Hörnli mit Ghackets. Da es der letzte Abend für alle Schüler/innen war, wollten einige nicht schlafen. Die einen oder anderen mussten darum einen kleinen Prank ertragen.

 

Luka & Flurina



A2 nimmt die letzte Herausforderung an

Der Freitag steht an, der letzte Teil von Nauen Unterwegs. Mit Hilfe von Velos geniesst die Klasse A2 eine wundervolle Fahrt zum Bahnhof. Angekommen beim Bahnhof flitzten sie nach Hause.

Nauen unterwegs

Nach einer stürmischen Nacht bekommen die beiden Klassen A2 und A3 ein deliziöses Morgenessen. Nach dem Essen kommt der anstrengende Teil. Es müssen nämlich alle den Hausputz machen. Bis aufs letzte Detail geputzt, eilen alle aufs Velo.

Ein steiler aber doch auch ein gemütlicher Weg führt die jetzt noch fitte Klasse zur Seestrasse. In Phase rot, was bei ihnen so viel bedeutet, wie in kleinen Gruppen zu fahren, geht es dem Vierwaldstättersee entlang.

Nauen unterwegs

Dank des schönen Wetters, welches sie erwischt haben, verdienen sie sich eine erholsame Pause in einem Seebad. Das C1/C2 erwartet dort auch schon das A2. Während die Hungrigen sich mit Essen vollstopften, getrauten sich die Verschwitzten in das doch relativ kühle Wasser. Nach einem langen Aufenthalt am See hilft Herr Brazerol den Schülern ein letztes Mal, ihre schweren Rucksäcke auf den Gepäckträger zu binden. Mit gestärkten Beinen fahren sie weiter in Richtung Arth Goldau.

Nauen unterwegs

Anfangs folgen die Gruppen der Autobahn, wo nichts falsch laufen kann. Später wurde es dann für gewisse Aufsichtspersonen ein bisschen zu kompliziert. Vom Rest der Klasse abgetrennt, musste eine kleinere Gruppe einen Umweg fahren. Während es für die nicht vollständige Klasse relativ ring ging, mussten die anderen bergauf fahren, aber auch glücklicherweise wieder bergab. Nicht nur diese Gruppe hat einen Umweg gefahren, sondern auch die, die schneller unterwegs waren. Sie fuhren nämlich am Veloabgabepunkt vorbei und hinab zum Bahnhof. So haben beide Gruppen mehr Sport gemacht als der Rest der Klasse.

Nauen unterwegs

Die Veloabgabe war ziemlich hektisch, weil alle 23 Schüler ihr Velo zuerst abgeben wollten. Etwa eine halbe Stunde später gesellte sich die Klasse AB2 zu ihnen. Beide Klassenlehrer waren überglücklich, ihren Partner wieder zu sehen. Nach den Klassenfotos und dem Geplapper spazierten sie zum Bahnhof. Schlussendlich trafen fünf Klassen aufeinander. In getrennten Abteilen des Zuges ging es nach Hause.

In Rüti (ZH) herrschte Chaos, die Eltern suchten ihre Kinder, umgekehrt genauso.

Erleichtert verabschiedeten sich die Schüler und die Lehrer.

Debora & Cédric



Fotos von C. Waldis(116)
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